Beweglichkeitstraining - wem es hilft und was es zu beachten gibt.

MM-TRAINING: PERSONAL TRAINING & FITNESSKURSE IN AUGSBURG

Im Leistungssport gehört Beweglichkeitstraining seit jeher zum Standardrepertoire eines jeden Übungsleiters. Doch wie sieht es bei Breitensportlern aus? Die Frage nach dem Mehrwert durch Beweglichkeitstraining für einen Hobby-Athleten hängt von der Sportart, dem persönlichen Anspruch und der Körperbeschaffenheit ab.

Manche Sportarten erfordern Beweglichkeit (zum Beispiel Turnen) - bei anderen wiederum hilft sie dem Athleten lediglich dabei sich schneller weiterzuentwickeln oder Verletzungen zu vermeiden (zum Beispiel Fußball).

Grundsätzlich sollten sich Kraft und Beweglichkeit immer in der Waage halten. Für die meisten Gelenke verhält es sich nämlich so, dass mehr Beweglichkeit weniger Stabilität und umgekehrt bedeutet.

Das heisst im Praxisbeispiel: wenn eine 35 jährige Frau super bewegliche Schultergelenke hat, wird sie jede technische Kraftübung seitens ihrer Beweglichkeit locker beherrschen können. Die Gefahr besteht darin, dass ein sehr bewegliches Schultergelenk auch sehr verletzungsanfällig ist. An dieser Stelle wäre also Beweglichkeits - oder gar Flexibilitätstraining - nicht unbedingt notwendig und der Fokus sollte auf Kraftaufbau und Mobilitätstraining gelegt werden.

Hier gilt es grundlegend zu unterscheiden:

 

Flexibilität bedeutet, einem Muskel Länge und Elastizität zu geben.

Mobilität bedeutet, mit einem Gelenk in einem so groß wie möglichen Bewegungsradius Kraft ausüben zu können.

 

Für die meisten Breitensportler ist es also wichtig, Mobilitätstraining zu betreiben. Der Fokus sollte dabei auf den Ausgleich von Dysbalancen und nicht unbedingt auf maximale Flexibilität gelegt werden. Das kann dabei helfen, Verletzungen vorzubeugen und den Körper langfristig schmerzfrei und vielseitig einsetzen zu können.

Bei unseren Personal Trainings und Fitnesskursen ist die Kombination aus Beweglichkeitstraining und Kräftigung in einem sinnvollen Verhältnis entscheidend.

Wir finden: Es braucht keinen Spagat, jedoch sollte es keine Herausforderung darstellen, sich die Schuhe im Stehen zu binden. :)