Praxistipp: Atemzüge statt Sekunden zählen

MM-TRAINING: PERSONAL TRAINING & FITNESSKURSE IN AUGSBURG

 

In vielen fernöstlichen Gesundheitssportarten und Entspannungsmethoden ist die Atmung ein Basiselement.

Wenn wir uns bewusst auf unseren Atem konzentrieren, können wir binnen kürzester Zeit unser Stress Level senken und unseren Körper besser wahrnehmen. Jede Meditation beinhaltet einen achtsamen und bewussten Atemrhythmus. 

Wir können bei unseren Personal Training Kunden sehr häufig beobachten, dass die Atmung tendenziell zu flach ist und es den meisten Menschen schwer fällt, tief in den Bauch zu atmen. In vielen Fällen ist das das Ergebnis von einem stressigen Alltag mit mangelnder Körperwahrnehmung.

Vor allem während Kraft- und Beweglichkeitsübungen ist es sehr wichtig, den Atem fließen zu lassen und nicht in Pressatmung zu verfallen.

Alte traditionelle Trainings- und Lebensformen wie Yoga koppeln fast jede Übung mit der Atmung. Dem Laien fällt es zu beginn schwer sich die Abfolge zu merken, und zu unterscheiden ob man beim Herabschauenden Hund ein- oder ausatmet. Meist spürt man jedoch sehr schnell den entspannenden und vitalisierenden Effekt.

Wir sind der Meinung, dass jahrhundertelang erprobte Konzepte meist einen wahren Kern haben und so bauen wir gezielte Atmung in all unsere Trainingsstunden mit ein und bringen es unseren Privatkunden wie Kursteilnehmer Stück für Stück bei.

 

Eine sehr einfache und bewährte Methode ist es, bei isometrischen, also statischen Kraftübungen keine Sekunden zu zählen, sondern Atemzüge: den Bauch-Klassiker 60 Sekunden Unterarmstütz auf beispielsweise 30 tiefe Atemzüge zu verändern schafft Bewusstsein für die tiefe Atmung. Vor allem wenn wir an muskuläre Grenzen stoßen, neigen wir dazu die Luft anzuhalten und verkrampfen regelrecht. Dies führt zu einer Verschlechterung der Bewegungsausführung und zu mehr Stress im Körper.

 

Im Yoga sagt man: wer in einer Position nicht mehr atmen kann, beherrscht diese Position nicht.

Dies bringt es auf den Punkt und es lohnt sich, sich dies hin und wieder vor Augen zu führen und damit mit einfachen Mitteln sein persönliches Training zu optimieren.